Nun sind wir wieder mitten im Herbst |
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Nun sind wir wieder mitten im
Herbst. Diese Jahreszeit löst oft in
uns sehr widersprüchliche Gedanken
aus. Einerseits begeistern und
die Farbenpracht der Natur, die besonderen
Lichtverhältnisse und die
Fülle der Früchte. Andererseits
wirkt der Herbst traurig und düster,
weist auf Sterben und Vergehen hin.
Zwischen diesen scheinbaren Gegensätzen
spielt sich ja auch allgemein
unser Leben ab, egal in welchem
Lebensabschnitt wir uns auch
befinden.
Der Herbst ist aber auch für viele
Menschen eine ganz besondere Zeit
der Erinnerung. So gehen allerhand
Menschen am Ewigkeitssonntag an
die Gräber Ihrer Angehörigen mit
dem Bewusstsein einer tiefen inneren
Verbundenheit.
Auch in den
Gottesdiensten wird der Entschlafenen
gedacht.
Dabei spielt durchaus die Überlegung
eine Rolle: Welche gemeinsamen
Träume haben sich erfüllt?
Welche Lebensziele konnte man
gestalten, was blieb unerreicht?
Auch die Frage: Was liegt noch vor
mir? Gut ist es dann auch, sich auf
Gott zu besinnen, wie es der Beter
im Psalm 130 tut.
Es heißt nämlich da: Ich harre des
Herrn; meine Seele harret – und
ich hoffe auf sein Wort. Meine Seele
wartet auf den Herrn – von einem
Morgen bis zum andern.
Dass sich stets für Sie diese Erwartung
erfüllt, wünscht Ihnen auch
im Namen des Kirchenvorstandes
Ihr Pfarrer Thomas Krieger
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. November 2011 )
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