In einer Illustrierten habe ich gelesen: Lachen
tut sehr gut! Es soll sogar gesund
sein. Vielleicht , so denke ich dann, sollte
man in öffentlichen Einrichtungen zum
„Lacherschutz“ Nebenräume für Nichtlachergruppen
einrichten.
―Miesepeter―
können ja wirklich sehr leicht eine fröhliche
Atmosphäre zerstören.
Aber bleibt
uns nicht manchmal das Lachen doch im
Halse stecken? Zumal, wenn man solche
Bilder wie die des Schreckens in Haiti
sieht.
Dann wird jedes Lachen erstickt. Man fragt sich , was ist mit Gott los, wenn er ein solches Leid nicht verhindert?
Sein gutes Wirken wird dann schnell in Zweifel gezogen. „Tragik und Humor sind ja keine Gegensätze oder sind vielmehr nur darum Gegensätze, weil die eine den andern so unerbittlich fordert―, sagt H. Hesse.
Der Februar, mit seinen tollen oder närrischen Tagen hat sich zu einen Monat der Ausgelassenheit und der Vereinsfreuden entwickelt. Ob man sich darauf einlassen kann oder nicht, ist sicher jedem einzelnen Menschen überlassen.
Zwangshumor funktioniert niemals. Ich denke aber, Gott hat uns auch das Lachen geschenkt um Kraft zu erlangen, für die Bewältigung der ernsten Dinge des Lebens. Deshalb: lachen Sie immer einmal am rechten Ort und zur rechten Zeit zu Ihrer Gesundung! Oder lächeln Sie wenigstens, denn dadurch wirken Sie engelsgleich!
Eine unbeschwerte Narrenzeit und eine ernst- besinnliche Fastenzeit wünscht Ihnen im Namen des Kirchenvorstandes
Ihr Pfarrer Thomas Krieger
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. März 2010 )
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