Ich wünschte, ich könnte glauben - dann wäre sicher vieles einfacher im Leben |
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„Ich wünschte, ich könnte glauben – dann wäre sicher vieles einfacher im Leben“, sagte vor einiger Zeit eine Frau. Bei diesen Worten blickte sie auf
ihre Geschichte zurück.
Da waren die Hochzeit und das glückliche Leben mit ihrem Mann. Oder ihr Arbeitsplatz mit den fröhlichen Kollegen. „Soviel Spaß wie wir damals hatten“ erinnert sie sich
wehmütig. „Nun aber ist alles anders“,
gesteht sie.
„Mein Mann starb nach langer schwerer Krankheit und die Kinder zogen wegen der Arbeit in den Westen“. Zu den Kollegen hat sie kaum noch Kontakt – viele von ihnen können auch nicht mehr so auf die Beine fort. Es ist die Einsamkeit, die diese Frau belastet.
Als sie so über sich nachdenkt, besinnt sie sich an ihre Konfirmation. Als Jugendliche sagte sie einmal „Ja“ zu Gott. Doch schon damals konnte sie nichts mit ihm anfangen. „Wer soll das sein? Wo soll der sein? Wann merke ich den?“ waren
Fragen, auf die sie nie eine Antwort fand. Bis heute traut sie Gott nicht zu, dass er etwas gegen ihre Einsamkeit tun könnte. Auch dann nicht, obwohl sie sich das tief in ihrem Herzen wünschte.
Einsame Menschen wie diese Frau gibt es viele. Und ebenso viele tragen eine Sehnsucht nach Gott im Herzen. Die Einsamkeit und die Sehnsucht hängen oft miteinander zusammen.
So sagt Jesus im Monatsspruch für
September: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“
(Mt 18,20).
Jesu Zusage sprengt alle Grenzen! Er verspricht, dass mit ihm Einsamkeit überwunden werden kann. Schon durch ein Gespräch über Jesus ist
Gemeinschaft mit anderen erfahrbar – sei es im Gottesdienst, in einem
Gemeindekreis oder einfach auf der Parkbank.
Und vielleicht entdeckt so mancher dabei, dass Gott eben nicht ein unfassbares Obendrüber ist. Sondern, dass wer von Gott spricht, auch von
Jesus sprechen darf. Ob es auch Ihr Weg ist, die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Gott zu stillen?
Einen gesegneten Sommer wünscht Ihnen auch im Namen des Kirchenvorstandes Ihr Pfarrer Th. Krieger und
Vikar Schober
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 9. Oktober 2011 )
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