Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt... |
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Gerade lese ich den Monatsspruch für Februar.
Er lautet: „Alles ist erlaubt- aber nicht alles
nützt.
Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf.
Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die
anderen.“ (1.Kor 10,23-24) Daneben liegen Zeitungen
mit ihren Schlagzeilen.
Es gibt ja in
Deutschland ein Gleichstellungsprinzip, aber ich
lese da, dass dies für den obersten Repräsentanten
des Landes nicht ganz so konsequent
gesehen wird.
Er genießt Sondervergünsti - gungen, auch noch bereitgestellt von „Freunden“, die auf legale Weise zu Wohlstand gelangten, indem sie Kleinanleger um ihre Ersparnisse brachten. Und weiter - Italien, da verlässt ein Kapitän sein sinkendes Schiff, um seine Haut ins Trockene zu bringen, während noch Passagiere und Personal in Panik nach Rettung rufen. In der Schweiz spekuliert zum richtigen Zeitpunkt die Ehefrau eines Beamten an der Börse. Sie macht hunderttausende Franken Gewinn, angeblich ohne dass der Ehemann weiß, dass sie etwas weiß.
Man möchte nicht mehr weiter lesen! Rücksicht
auf das Gewissen, so ist der Abschnitt im
Korintherbrief überschrieben. Paulus meint
aber sicher mit seinen Zeilen nicht, es nicht zu
benutzen, damit es sauber bleibt. Selbst der
Hinweis auf die Fehlbarkeit eines jeglichen
Menschen: „Wer ohne Sünde ist…“(Joh 8,7)
sollte nicht zur schlichten Gewissensberuhigung
benutzt werden. Denn diese Worte sagt
ja nicht die Sünderin zur Selbstrechtfertigung
nach dem Motto: „Andere sind doch auch so“,
sondern Jesus. ER ist das Maß und die Richtschnur.
Wir sind weit davon entfernt. Die Sünderin
ging dagegen besonnen davon.
Es ist gut, sein Wissen einzusetzen, um vernünftig
zu handeln, aber immer auch unter
Einbeziehung des eigenen Gewissens. Dass
Ihnen dies auch im Jahr 2012 gelingen möge,
wünscht Ihnen, auch im Namen des
Kirchenvorstandes
Ihr Pfarrer Thomas Krieger
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 25. März 2012 )
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